Sonntag, 21. August 2016

Wunderbar poetischer Roman über Freuden und Leiden der Liebe

Auch wenn der Sommer sich dem Ende neigt, gibt es von mir noch eine kleine, aber wunderbar poetische Sommerlektüreempfehlung: Grégoire Delacourt "Die vier Jahreszeiten des Sommers". Diesen kleinen Schatz habe ich im Rahmen einer Vorab-Leserunde des Atlantik Verlags bekommen.

„Wir liebten uns zwischen den Worten, zwischen den Zeilen, im Schweigen und in den Blicken, in den einfachsten Gesten. [...] Wir liebten uns in jedem Augenblick, ohne zu versuchen, ihn zu verlängern, ohne etwas anderes von ihm zu erwarten, als genau diesen Moment der Ewigkeit.“ (S. 152) 

Das ist nur eine der vielen kostbaren Stellen, die der Roman dem Leser anbietet. Ein Buch, in dem man sich stundenlang genüsslich den poetischen Bildern und Gedanken hingeben kann.

Im Zentrum steht ein Tag, ein Strand, an dem alle Figuren sich unwissentlich zur selben Zeit aufhalten. Vier Paare, vier unterschiedliche Lieben, vier Geschichten, um die sich aber noch viele weitere kleinere Erzählungen ranken. Delacourt vermag es ganz außergewöhnlich, sich in seine Figuren, insbesondere auch die seiner Protagonistinnen, hineinzuversetzen. Jede einzige Emotion ist nachvollziehbar und berührt. Die Sprache des Autors ist wunderbar poetisch mit melancholischen Zügen und einer starken, opulenten Bildsprache. Wer Metaphern liebt, wird mit diesem Buch seine wahre Freude haben. Es ist auch spannend zu beobachten, wie die einzelnen Figuren sich durch unscheinbare Zufälle begegnen, manche nur für Sekunden, andere für ein Gespräch oder sogar eine andauernde Verbindung. Zum Ende hin schließt sich der Kreis und es zeigt sich, was aus all den vielen „Jahreszeiten der Liebe“ geworden ist.

Delacourt lässt den Leser an vielen unterschiedlichen Formen der Liebe teilhaben, die nicht nur unbeschwert, sondern immer auch mit Schmerz verbunden sind, und zeichnet dadurch ein sehr realistisches Bild des großen Gefühls. Das macht das Buch zu einem echten Kleinod. Wer große Gefühle mit literarischem Anspruch mag, sollte sich die Zeit und Muße nehmen „Die vier Jahreszeiten des Sommers“ zu lesen.

Hard Facts:
Atlantik Verlag
ISBN: 9783455600414
192 Seiten


Frau Schafski

Donnerstag, 28. Juli 2016

Gewonnen! Die LovelyBox ist eingezogen

Wow, was habe ich mich gefreut, als ich am Montag eine E-Mail bekam, dass ich zu den glücklichen Gewinnern der LovelyBox gehöre! Und gestern klingelte dann auch schon der Postbote und brachte mir ein großes Packet ^_^

Hach, war das aufregend, es auf zu machen. Und der Inhalt verspricht absolut spannende Unterhaltung für die noch vor mir liegenden Urlaubswochen: 
Mit dem ersten Buch habe ich dann auch gestern direkt losgelegt.

Vielen Dank liebes Lovelybook-Team für diese tolle Überraschung!



Frau Schafski

Dienstag, 26. Juli 2016

Die Jagt geht weiter

Fast nahtlos dockt der zweite Teil der Post-Mortem-Reihe an die Handlung des ersten Teils an. Auch hier folgt der Leser den gewohnten zwei Erzählperspektiven: Avram Kuyper und Emilia Ness. Dieses Mal braucht es keine lange Einführung: So folgen wir Avram direkt bei einem brisanten Killerauftrag und Emilia findet dank eines anonymen Hinweises die nächste verstümmelte Leiche.

Rasant bleibt es auch danach. Mark Roderick kommt bei seinem zweiten Buch so richtig in Fahrt. Da wird nicht mehr lange rumgefackelt, es geht von einer spannungsreichen Sequenz zur nächsten und immer tiefer in den Sumpf der Snuff-Videos. Die dargestellten Szenen sind zwar immer noch brutal, werden jedoch nicht mehr ganz so explizit beschrieben. Das macht es für den Leser erträglicher. Allerdings verliert sich der Autor zwischenzeitlich in seinem Übermut, bastelt immer neue Handlungsstränge hinzu, sodass der Leser sich streckenweise fragt, ob das jetzt nicht des Guten zu viel ist. Insbesondere Avram manövriert sich von einem Schlamassel in den nächsten, seine Situation erscheint regelmäßig völlig aussichtslos, um dann durch einen glücklichen Zufall in Luft aufgelöst zu werden. Leider wirkt das etwas zu konstruiert. Auf der anderen Seite kämpft Emilia seitenlang mit ihren familiären Probleme und einer furchtbar zickigen pubertierenden Tochter, die auch dem Leser schwer auf den Keks geht. Wäre die Relevanz für die Story ersichtlich, wäre das vielleicht nicht so störend - das ist sie aber nicht.

Zum Ende nimmt die Handlung wieder extrem an Fahrt auf. Über etwa 50 Seiten folgt der Leser atemlos dem Geschehen. Doch wie auch beim ersten Teil endet das Buch abrupt, es ist klar, dass es noch (mindestens) einen weiteren Band geben muss.

Fazit: Lässt sich besser lesen als der erste Teil, da die Handlung weniger Längen hat. Aber für meinen Geschmack gibt es streckenweise zu viele Handlungsstränge, zu viele glückliche Zufälle, die diese wieder auflösen. Und Emilias Familiengeschichten sind einfach nur anstrengend.

Hard Facts:
FISCHER Taschenbuch
ISBN: 9783596031436
528 Seiten

Noch eine kleine Anmerkung: Da ich das Buch bereits wieder gegen ein anderes eingetauscht und zuvor vergessen habe, ein Foto zu machen, greife ich heute ausnahmsweise mal auf das Cover zurück, das der Verlag zur Verfügung stellt.

Frau Schafski

Sonntag, 24. Juli 2016

Mörder und Ermittler auf einer einsamen Insel

Auch im zweiten Teil ist David Hunter unterwegs im Auftrag, die Geschichten der Toten zu enthüllen. Ruhelos hetzt er von einem Tatort zum nächsten, vergräbt sich in seiner Arbeit und hat Probleme, seiner Beziehung mit Jenny die gebührende Aufmerksamkeit zu widmen. Dieses Mal verschlägt es ihn auf eine einsame, unwirtliche Insel im Norden Schottlands. Dort wurde eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche gefunden. Was zunächst nach einer regulären Expertise aussieht, entpuppt sich zu einem wahrlichen Horrortrip ...

So weit so gut. Samuel Beckett hat ein großes Talent für schaurige Kriminalgeschichten und stimmungsvolle Settings. Denn kaum ist Hunter auf der Insel angekommen, gibt es weitere Vorfälle, weitere Tote, viele Verdächtige. Darüber hinaus zieht ein Sturm herauf, mit dessen Zunahme an Intensität auch die Handlung immer mehr an Fahrt aufnimmt. Der geübte Leser erkennt schnell die Parallelen zwischen den Launen der Natur und ahnt die nächste Katastrophe stets voraus. Das ist gute Unterhaltung und wird selten langweilig. Leider ähnelt der Handlungsverlauf insgesamt zu sehr dem des ersten Teils, sodass schnell verschiedene Geschehnisse vorauszusehen sind. Zu sehr ist der verwöhnte Leser bereits eine unerwartete Wendung aus der Feder Becketts gewohnt. Insofern droht bei der endgültigen Auflösung etwas Enttäuschung, auch wenn Becketts Motivzusammenhänge erneut verstrickt und dabei völlig schlüssig sind.

Fazit: Solider Krimi, der für den Leser als Co-Ermittler kurzweilig ist. Wer bereits den ersten Teil gelesen hat, droht allzu schnell selbst auf die Lösung des Falls zu kommen. Aber es wäre nicht Beckett, wenn er ganz zum Schluss nicht noch ein letztes Ass aus dem Ärmel schütteln würde ;)

Hard Facts:
Band 2 der David-Hunter-Reihe
ISBN: 978-3-499-24195-6
431 Seiten

Frau Schafski

Donnerstag, 21. Juli 2016

Neuzugänge im Juli Part II

Sehr ruhig war es zwei Wochen lang auf dem Blog. Das lag vor allem daran, dass ich mir vergangene Woche so eine richtig schöne Sommergrippe eingefangen hatte und vier Tage das Bett gehütet habe. Zum Glück konnte ich an den meisten Tagen trotzdem lesen, sodass ich nun einiges an Rezensionen nachzuholen habe. Das ist aber nicht weiter schlimm, morgen ist mein letzter Arbeitstag, danach folgen drei Wochen wunderbare Freiheit und ganz viel Lesezeit. In den letzten Wochen sind noch dazu mehrere neue Bücher bei mir eingezogen.
Da wäre beispielsweise das Buchpaket vom Piper Verlag, das ich bei der Maestra-Monatschallenge auf Lovelybooks gewonnen habe. Darin befand sich luftig leichte Sommerlektüre, die es mit großer Wahrscheinlichkeit noch bis in den Herbst hinein schaffen wird:

Ertauscht habe ich mir dann noch zwei weitere Bücher vom Fischer-Verlag

Und ich hatte mal wieder großes Glück bei einer Buchverlosung vom Atlantik Verlag:

Einen Teil der Bücher habe ich sogar schon gelesen, die Rezensionen folgen in den nächsten Tagen.

Frau Schafski

Samstag, 9. Juli 2016

Sind Erinnerungen manipulierbar?

Die 15-jährige Jenny wird Opfer einer brutalen Vergewaltigung. Um ihr eine posttraumatische Belastungsstörung zu ersparen, entscheiden sich ihre Eltern für ein erinnerungsauslöschendes Medikament. Doch der Körper kann nicht vergessen ...

Auch wenn Jennys traumatisches Erlebnis zentral für diesen Roman ist, so steht sie als handelnde Person nicht im Mittelpunkt. Im Gegenteil wählt die Autorin Wendy Walker eine ganz ungewöhnliche Erzählperspektive: Dr. Alan Forrester, der Psychiater. Er behandelt nicht nur Jenny, sondern auch ihre Eltern und weitere für die Handlung wesentliche Personen. In distanziert analysierender Haltung erläutert er dem Leser, was passiert und wie die betroffenen Figuren mit der Tat umgehen. In Zitaten kommen die handelnden Personen jedoch auch immer selbst zu Wort und sprechen über ihre Sicht und ihre Gefühle. Die Tatsache, dass ein medizinisch ausgebildeter Psychiater erzählt, macht seine Angaben glaubhaft, die medizinischen Fakten werden nicht infrage gestellt. Das führt dazu, dass der Roman eher eine Art "Psychogramm", eine Aneinanderreihung von psychotherapeutischen Betrachtungen ist, in der die einzelnen Figuren, ihr Verhalten und ihre Handlungen analysiert werden. Das liest sich nicht immer mühelos, der Leser ist in seiner Aufmerksamkeit voll gefordert, aber gerade das lässt den Psychothriller aus dem sonst häufig so reißerischen Genre herausragen.

Nach und nach verliert Forrester seine objektive professionelle Haltung, wird immer mehr persönlich in die Vorkommnisse hineingezogen. Schließlich wird er selbst zur maßgeblich handelnden Figur, die beginnt, die Fäden zu ziehen und das weitere Geschehen zu manipulieren. Das ist erschreckend, das ist aufwühlend und das ist äußerst spannend zu beobachten. Da der Leser von Forrester immer direkt angesprochen wird, ist er emotional mittendrin in der Geschichte.

Die Katastrophe lässt lange auf sich warten, sodass der Leser schon befürchtet, sie wird nicht mehr kommen. Doch dann geht alles ganz schnell, zu schnell. Da bleiben einige Ungereimtheiten im Storyverlauf ungeklärt. Dennoch wartet der Roman noch mit einer völlig unvorherzusehenden Wendung auf, die einige Fragen letztlich klären kann.

Es bleiben aber auch Fragen offen, die es auch bleiben sollen und den Leser noch eine Weile beschäftigen werden: Was passiert, wenn ein solches einnerungsveränderndes Medikament tatsächlich auf den Markt kommt? Wie viel Macht hat ein Psychiater und lassen sich Erinnerungen manipulieren?
Die Antworten muss jeder für sich selbst finden.

Für mich ein Psychothriller ganz wie er sein muss: psychologisch analysierend, beklemmend und unvorhersehbar.

Hard Facts:
Verlag: FISCHER Scherz
ISBN: 9783651025424
384 Seiten

Frau Schafski

Dienstag, 5. Juli 2016

Neuzugänge im Juli

Wir Bibliophile sind ja schon ein merkwürdiges Volk. Wir horten stapelweise ungelesene Bücher, hegen und pflegen sie manchmal jahrelang, bevor wir sie letztlich in die Hand nehmen, und trotzdem ...
... trotzdem kaufen wir ständig neuen Lesestoff. Vor einer Weile habe ich einen mir völlig unbekannten Buchversand entdeckt, der unter anderem auch Mängelexemplare im Angebot hat. So haben mich diese drei Schätzchen gerade einmal 20 Euro gekostet, der Joel Dicker ist noch dazu ein Hardcover. Saeculum steht schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste - ich bin ein großer Fan des Covers. Und bei Simon Beckett kann man eigentlich nichts falsch machen. 
Bei der nächsten Gelegenheit stelle ich euch dann meinen SuB vor - nur um die Neuzugänge in Verhältnis zu ihren Konkurrenten zu setzen ^_^

Frau Schafski

Sonntag, 3. Juli 2016

Interessante Erzählperspektiven treffen auf voranschleichende Handlung

Ein Mann stirbt und hinterlässt vor seinem Tod zwei Menschen eine Nachricht. Die eine richtet sich an seinen Bruder, sich an denen zu rächen, die ihn und seine Familie auf dem Gewissen haben, die andere ist ein Hilferuf an eine Interpol-Agentin, seinen Tod aufzuklären.

Wenn das nicht gute Voraussetzungen für eine rasante Entwicklung der Handlung sind - doch die hat ihre Längen. Der Autor Mark Roderick lässt Leser und Ermittler eine gefühlte Ewigkeit im Dunkeln tappen, wirft ihnen nur winzige Häppchen vor, die letztlich doch zu keinem Ergebnis führen. Das ist zermürbend und frustrierend - aber realistisch. Komplexe Polizeifälle lösen sich nicht über Nacht, schon gar nicht, wenn es darum geht, einen Serienkiller sowie einen ganzen Händler- und Verbraucherring von Snuff-Videos zu finden.

Ein interessanter Kniff sind die Erzählperspektiven, die sich aus den beiden Empfängern der Nachrichten des Toten ergeben. So folgt der Leser einerseits den illegalen Ermittlungen von Avram, dem Bruder des Toten, der sich selbst privat mehr als in einer Grauzone des Rechts bewegt, und Emilia, der Interpol-Agentin, die auf legalem Weg versucht, den Fall aufzuklären. Daraus ergibt sich ein Wettstreit zwischen der „guten“ und der „bösen“ ermittelnden Instanz und welche von ihnen wohl schneller ans Ziel kommt.

Wer jetzt denkt, auch das ist ein perfektes Grundrezept für eine spannende Handlung, der wird erneut enttäuscht. Denn das ist das große Aber: Realismus hin oder her, der Leser wird einfach zu lange hingehalten, mit Kleinstindizien gefüttert, Grausamkeiten und ungebührlichem Verhalten konfrontiert, ohne dass ihm auch einmal kleine Erfolgserlebnisse in Form von „den Protagonisten voraus sein“ gegönnt werden. Das ist schade, weil es auf Kosten der Spannung und des Mitfieberns geht. Aus den Voraussetzungen hätte der Autor wirklich mehr machen können.

So bleibt leider ein zwar solider, aber nicht überragender Psychothriller, der zwar hinsichtlich der Verbrechen und menschlichen Abgründe grenzwertig ist, jedoch am Ende wenig überraschen kann.

Hard Facts:
FISCHER Taschenbuch
ISBN: 9783596031429
512 Seiten

Es ist bereits der zweite Teil erschienen: "Post Mortem - Zeiten der Asche", ein dritter Teil ist in Planung.

Frau Schafski

Montag, 27. Juni 2016

Mord, wo andere Urlaub machen

Zwei kaum miteinander bekannte Paar kommen auf die Idee, gemeinsam auf der Insel Amrum Urlaub zu machen. Als wäre das nicht schon genug Zündstoff für Konflikte, wird auf der verschlafenen Insel auch noch ein Mord verübt: Eine Frau wird bis zum Hals im Sand eingegraben und ertrinkt qualvoll in der aufkommenden Flut, ihr Mann muss, an einen Holzpflock gefesselt, alles mitansehen.

Arno Strobel gilt als einer von Deutschlands ganz großen Thriller-Autoren und man muss ihm zugestehen, dass er in der Lage ist, sich furchtbar kranke Psychopathen mit furchtbar weit hergeholten Motiven auszumalen. Leider reicht das allein nicht, einen guten Thriller zu schreiben. Es reicht auch nicht, dass potenziell alle Figuren irgendwie verdächtig sind: der Nachbar, der Hauptkommissar, der privat ermittelnde Bulle, der Psychiater und sowieso alle Inselbewohner und jedes einzelne Sandkorn. So wird der Leser der Verdächtigungen schnell müde, es sind einfach zu viele.
Der ermittelnde Kommissar und sein Partner teilen sich ganz klassisch in Good und Bad Cop auf. Nur dass der Bad Cop so bad ist, dass es völlig überzogen wirkt. Natürlich ist das nicht seine Schuld, sondern die eines ganz furchtbaren Schicksalsschlags, der ihn zum „Pitbull“ gemacht hat.
Und dann die beiden Paare, sie zicken sich ständig an. Sie mag ihn nicht, er mag ihn nicht, sie mag sie nicht, beide mögen beide nicht. Noch ehe man sich versieht, braucht mal der eine, mal die andere frische Luft und stürmt wie in einer schlechten Soap aus dem Haus. Die potenziellen zukünftigen Opfer verhalten sich darüber hinaus völlig unvernünftig: Sprechen an abgelegenen Orten mit Fremden, laufen in der Dunkelheit draußen herum, sind naiv und unvorsichtig. Phasenweise erinnert die Handlung dadurch an einen klassischen Teenie-Horrorfilm aus den 90ern, in denen das Opfer vor dem Täter immer die Treppe hinauf wegläuft, um kurz darauf in der Sackgasse des Flurs niedergemetzelt zu werden.
Am Ende hat der Leser gute 350 Seiten hinter sich, aber das Gefühl, dass kaum etwas geschehen ist.

Fazit:
Wenig Handlung, viel Gekeife und Figuren zum Weglaufen. Immerhin scheint der Autor sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, was in manchen Dialogen seiner Figuren mit einem Augenzwinkern durchblitzt.

Hard Facts:
Arno Strobel
Die Flut
Fischer Taschenbuch 2016 
ISBN: 9783596198351
368 Seiten  


Frau Schafski

Mittwoch, 22. Juni 2016

Lesesommer 2016

http://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/Lesesommer-1111924349-w/leserunde/1241557981/
Was wäre ein Sommer ohne lesen? Egal ob am Strand, am See, auf dem Balkon oder der grünen Wiese, für eine echte Bibliophile wie mich gehören Bücher einfach dazu. Im Rahmen des Lovelybooks Lesesommers sollten wir eine Liste der Bücher zusammenstellen, die wir im Sommer zu lesen planen. Das war gar nicht so einfach, denn ich kann mich nicht erinnern, je eine Leseliste erstellt zu haben (außer für meine Germanistik-Abschlussprüfung, und das war definitiv weit weniger lustig). Hinzu kommt, dass ich mich nicht so gerne auf eine Buchreihenfolge festlege und mich spontan von meinen Leselaunen teiben lasse.
Nichtsdestotrotz habe ich mich an eine, wenn auch kurze Liste gewagt:
  1. Die Frauen vom Meer, Deniz Selek (gelesen)
  2. Der Nordseespuk, Tilman Spreckelsen (gelesen)
  3. Die Flut, Arno Strobel (gelesen)
  4. Post Mortem I, Mark Roderick (gelesen)
  5. Dark Memories, Wendy Walker (gelesen)
Man soll seine Ziele ja nicht allzu hoch stecken, daher werde ich die Liste einfach erweitern, wenn ich mit diesen fünf Büchern durch bin. 
Ich nehme übrigens gerne noch Empfehlungen ins Sommerbücherregal auf!

Frau Schafski

P. S. Beim Lesesommer von Lovelybooks gibt es für die fleißigste Leseratte übrigens eine literarische Reise nach Verona zu gewinnen ... Ich bin da aber raus, sonst artet es auf Dauer in Lesestress aus. Und wenn es eines gibt, das ich in den Sommermonaten nicht brauche, dann ist es Stress ^_~

Samstag, 18. Juni 2016

Drei Frauen, zwei Kulturen, ein Meer

„Die Frauen vom Meer“ nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Zeit. Drei Generationen von Frauen, die zwischen zwei Kulturen, Deutschland und der Türkei, aufwachsen. Mit ganz viel Feingefühl spürt die Autorin Deniz Selek der Geschichte ihrer Ahnen und auch ihrer eigenen nach, verwebt dabei auf beeindruckende Weise die Fäden ihrer Leben miteinander. Dies gelingt ihr so gut, dass der Leser emotional miterlebt, was es heißt, zwischen zwei Kulturen zu unterschiedlichen Zeiten aufzuwachen. So durchleidet er Freud und Leid, Glücksmomente und tiefe Trauer mit den Frauen, auf ihrer Suche nach Identität, Selbstbestimmung und Heimat. Dabei bleibt die Erzählperspektive zu jeder Zeit völlig neutral, nimmt keine Seite ein oder fällt ein Urteil – das bleibt allein dem Leser überlassen. Der beeindruckende Schreibstil der Autorin vermag es auch, Orte so detailreich und in schillernden Farben zu malen, dass der Leser förmlich neben den Figuren steht und alle Erlebnisse mit ihnen teilt.

Und dann ist da noch das Meer, das große übergreifende Thema. Es ist der Kern, der allen Frauen gleich ist: Die Suche nach Identität, nach Freiheit und Selbstbestimmung. Letztlich schlägt es die Brücke zwischen Kultur, Raum und Zeit: „Das Meer hatte sie gerufen, das Meer hatte sie zusammengeführt, und das Meer hatte ihnen gezeigt, dass es die ewige Verbindung zwischen ihnen sein würde.“ (Seite 353) Und so bleibt der Leser am Ende dieses Buches mit einem tiefen Gefühl der Zufriedenheit zurück, mit einer Fülle von anregenden Bildern und Gedanken, die noch lange in ihm nachklingen werden.

Ein Roman ganz so, wie das Leben ihn schreibt, und ein absolutes Lesehighlight!

Hard Facts
ISBN: 9783426304556
400 Seiten

Frau Schafski

Montag, 13. Juni 2016

Nordseespuk ohne Gruselfaktor

Hach schade, so richtig war das nicht meins, dabei erschien der Klappentext so vielversprechend ...

Ein Krimi im 19. Jahrhundert, in dem der berühmte Schriftsteller Theodor Storm ermittelt, da werden die Erwartungen des Lesers direkt hoch gesteckt.

Und so begibt er sich ohne Umwege nach Husum. Die Handlung startet unvermittelt, keine große Einführung oder Erklärung. Stattdessen erscheinen sofort diverse Figuren, Orte und historische Begebenheiten, was aufgrund der großen Fülle erst einmal etwas beschwerlich ist. Auch wenn die historisch präzise getätigten Beschreibungen der Örtlichkeiten durchweg düster, grau und verregnet sind, gelingt es dem Autor nicht, eine einem Krimi würdige Atmosphäre zu schaffen.
Das Ermittlerteam, bestehend aus Storm, seinem Schreiber Söt und seiner Cousine Constanze, bleibt über den gesamten Roman hinweg sehr farblos. Auch arbeiten sie nur bedingt aktiv an der Lösung des Falls, sondern profitieren eher von einer Aneinanderreihung von Zufällen, die letztlich den Weg zur Enträtselung weisen. Um den Leser damit nicht zu überfordern, bekommt er in regelmäßigen Häppchen nicht nur die richtigen Fragen von den Figuren vorgegeben, sondern zusätzlich kurze, prägnante Zusammenfassungen der bisherigen Erkenntnisse. Auf diese Weise sieht sich der Leser lediglich noch in der Position des Beobachters, wird aber nicht aktiv in die Handlung einbezogen, was letztlich auf Kosten der Spannung geht.
Gewürzt wird die Handlung mit allerlei historischen Anekdoten, die aber meist völlig losgelöst von der eigentlichen Handlung sind. Noch dazu ist Weihnachten, und an Weihnachten jagt man keine Verbrecher - es sei denn, eine Mini-Katastrophe droht. Leider fehlen dem Roman darüber hinaus neue Ideen oder eine unvorhersehbare Wendung, sodass er, einmal zuendegelesen, schnell wieder in Vergessenheit gerät.
Immerhin muss dem Autor zugute gehalten werden, dass seine intensive Recherche des historischen Hintergrunds absolut überzeugen kann. Insofern werden sich Fans von Historienromanen daran vielleicht erfreuen, für Krimifans fehlt dem "Nordseespuk" letztlich der Grusel- und Spannungsfaktor.

Hard Facts:
Tilman Spreckelsen
Der Nordseespuk
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN: 9783596034413
256 Seiten

Frau Schafski

Donnerstag, 9. Juni 2016

Vielversprechende Neuerscheinungen

Wie angekündigt, habe ich in der aktuellen Ausgabe des Büchermagazins gestöbert, um euch daraus ein paar interessante Neuerscheinungen herauszupicken. Ihr mögt mir verzeihen, dass sie meinem ganz individuellen Gusto entsprechen, aber vielleicht findet ihr das ein oder andere Buch ja ebenfalls interessant.

Worum geht's? 
Ein hochbrisantes und aktuelles Thema: Jaqueline ist aus Afrika geflohen und hält sich nun an einem Strand in Griechenland auf. Unfähig, über ihre Flucht und ihre Vergangenheit zu sprechen, versucht sie, unsichbar zu bleiben und gleichzeitig zu überleben.

Worum geht's?
Am 3.5.1977 erscheint Lydia nicht zum Frühstück, kurz darauf wird ihre Leiche gefunden. Eine ganze Familie wird in Trauer gestürzt und alle scheinen einen Beitrag an Lydias Tod zu haben. Durch die Sicht der einzelnen Familienmitglieder wird der Leser langsam an die Umstände ihres Todes herangeführt.

Worum geht's?
Ein tödliches Virus, das sich in London verbreitet, ist Ausgangspunkt für diese Dystopie. Stevie Flint ist jedoch überzeugt, dass ihr Freund nicht dem Virus, sondern einem Mord zum Opfer gefallen ist, und begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Achtung: Das Buch ist der Auftakt einer vielversprechend klingenden Trilogie. 

Worum geht's?
Eine blinde Polizistin, die sich ganz auf ihre anderen Sinne verlassen muss. Das Besondere: Der Autor schaltet immer dann, wenn er aus der Sicht der Blinden erzählt, auch sämtlichen visuellen Eindrücke für den Leser aus.  

Neugierig geworden? Auf meine Wunschliste haben es diese vier Bücher auf jeden Fall schon einmal geschafft.

Frau Schafski

Mittwoch, 8. Juni 2016

Bücherpost

Die neue Bücherpost verspricht, gruselig zu werden. Der Autor Tilman Spreckelsen nimmt seine Leser mit auf eine Reise nach Husum im neunzehnten Jahrhundert. Niemand anderes als Theodor Storm, der dort als junger Anwalt arbeitet, begibt sich an die Aufklärung eines Mordes. Da erhoffe ich mir doch einen spannenden Krimi zwischen ländlichem Aberglaube und Realität. Der Autor arbeitet für die Frankfurter Allgemeine, "Der Nordseespuk" ist der zweite Band seiner Theodor-Storm-Krimi-Reihe. Vielen Dank an den Fischer Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



Frau Schafski

Sonntag, 29. Mai 2016

Der schöne Schein trügt

Es klingt vielversprechend: Eine junge, emanzipierte Frau versucht im Kunsthandel Fuß zu fassen und ist dabei ganz auf ihre Karriere bedacht. Per Zufall entdeckt sie, dass es bei einem geplanten Handel scheinbar nicht mit richtigen Dingen zugeht und scheint einem Kunstbetrug auf der Spur zu sein. Da erwartet der Leser doch glatt einen spannenden Kriminalroman im Kunstmilieu mit einer gewitzten Protagonistin, die nach und nach ein Verbrechen aufdeckt - er bekommt allerdings etwas ganz anderes.

Was als emanzipierte Aschenputtel-Geschichte beginnt, entpuppt sich schnell als eine schier endlose Aneinanderreihung von Markennamen sowie Beschreibungen des Lebens der High Society mit ein bisschen Krimi gewürzt. Dies wäre nicht verwerflich, wenn auf Dauer dieses Leben nicht als einzig erstrebenswertes Gut erscheinen würde. Alles läuft auf das Erlangen von Macht und Reichtum hinaus. Auch dies wäre vielleicht nicht verwerflich, wenn dieser Umstand zwischenzeitlich auch einmal infrage gestellt würde. Darüber hinaus hat die Autorin ihre Protagonistin Judith so unnahbar und undurchschaubar geschaffen, dass ihr jegliche Tiefe fehlt - fehlen muss. Der Leser bleibt dabei zu nahezu jeder Zeit außen vor, Judith erscheint bis zum Schluss als Charakter völlig verschlossen, weswegen ihre Beweggründe nicht nachvollziehbar sind und letztlich ein sehr oberflächlicher Eindruck bleibt, der sich vor allem auf ihre (Sehn-)Sucht nach Reichtum und Macht stützt.

Wer noch auf ein fulminantes Finale mit überraschenden Wendungen hofft, der hofft vergebens. Es bleibt eine wenig überzeugende Mischung aus Sex and Crime, die mit allzu reißerischen Elementen schockieren will, beim Leser jedoch lediglich Abscheu und Unverständnis hinterlässt.

Hard Facts:
L.S. Hilton
ISBN: 9783492060516
384 Seiten

Frau Schafski

Dienstag, 24. Mai 2016

Bücherpost

Toll, perfekt zum nahenden Feiertag ist mein nächstes Leseexemplar angekommen: "Die Frauen vom Meer" von Deniz Selek. Diese Mal begebe ich mich auf eine Generationenreise mit drei Frauen zwischen der Türkei und Deutschland. Ich erhoffe mir eine besonders interessante Leserunde, weil die Autorin ebenfalls daran teilnehmen wird. Sie ist selbst in Hannover geboren, verbrachte aber ihre Kindheit in Istanbul. Mittlerweile lebt sie mit ihrer Familie in Berlin. Auf der Website der Autorin gibt es passend zum Roman ein paar tolle Fotos und weitere Infos. Danke auch an den Droemer Knaur Verlag für das Leseexemplar.



Frau Schafski

Montag, 23. Mai 2016

Leserunde? Was 'n das?

Bis vor einer Weile hatte ich selbst noch keinen Plan, was eine Leserunde oder gar Social Reading ist. Prinzipiell ist das aber eigentlich ganz einfach erklärt: Eine Social-Reading-Plattform wie beispielsweise Lovelybooks (meines Wissens Deutschlands bekannteste Plattform dieser Art) ermöglicht es ihren Mitgliedern, gemeinsam auf die unterschiedlichsten Arten ihrem Hobby zu frönen: dem Lesen. So weit so unspektakulär. Was das Ganze aber so richtig spannend macht, ist die Tatsache, dass Lovelybooks mit vielen Verlagen und Autoren zusammenarbeitet. Somit bietet sich den Verlagen und Autoren eine Möglichkeit, vorab Rezensenten für ihre Neuerscheinungen zu finden, und Lesern, Bücher kurz vor oder nach ihrem Erscheinen zu lesen und zu rezensieren. 
Immer noch nicht spannend und klingt zu sehr nach Werbung und Leserkauf? Auf den ersten Blick mag das der sich aufdrängende Gedanke sein, aber immerhin bekommt der Leser auch etwas dafür: Rezensionsexemplare. Und mit so einem Buch ist in der Regel automatisch auch eine Leserunde verbunden, in der sich mit den anderen Rezensenten ausgetauscht wird. Darüber hinaus gibt es je nachdem auch noch zusätzliche Fragen zu beantworten oder Aufgaben zu erfüllen. Alles, was den Spieltrieb fördert, funktioniert. So richtig spannend wird es schließlich, wenn auch die Autorin oder der Autor an der Runde teilnimmt. Es sind nämlich nicht selten noch eher unbekannte Schreiberlinge, die auf diesem Weg ein direktes Feedback ihres potenziellen Publikums erhalten. 
Und wem das an Spaß immer noch nicht reicht, der kann immerhin von Zeit zu Zeit zusätzlich Büchergutscheine und sonstige Goodies für besonders fleißiges Social Reading erhalten.

Ich kann aus meiner Sicht nur sagen: Ein ganz neues Leseerlebnis. Ich folge der Handlung und den Protagonisten viel bewusster, habe ein peinliches Nerd-Notizbuch, um nur ja keinen Leseeindruck zu vergessen, jage nach maßgeblichen Zitaten, mache mir viel mehr Gedanken über zusammenhängende Spannungsbögen, überzeugende Charaktere, literarisches Können und sowieso über den Zusammenhang des gesamten Universums ^_~
Dass das nicht jedermanns Sache ist, kann ich mir vorstellen. Aber für einen bibliophilen Narren wie mich, gibt es fast nichts Besseres, um sein Hobby auf ein neues Level zu heben - außer vielleicht als Krönung noch dieser Blog ...

Frau Schafski

Freitag, 20. Mai 2016

Die Sache mit den Affen

Mein erstes Leseexemplar und auch meine erste Leserunde. Ich kann nur sagen: Wow, das ist eine ganz andere, neue Leseerfahrung, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Aber dazu in einem anderen Beitrag mehr, dieser hier ist für die Rezension gedacht:

Stockholm, drei Protagonisten, drei Erzählperspektiven. Der Einstieg fällt extrem leicht: Kurze, verständliche Sätze, schnelle Szenenwechsel, alltagstaugliche Sprache. So rasant, wie der Einstieg gelingt, bleibt das Tempo leider nicht. Der Schreibstil erlaubt zwar einen ungestörten, schnellen Lesefluss, aber der Handlung fehlt ein nachvollziehbarer stringenter Spannungsbogen.

Die Figurenkonstellation erscheint bedauerlicherweise zu stereotyp und orientiert sich größtenteils an gängigen, insbesondere durch Film und Fernsehen beeinflussten Mustern: Der kleine Gauner, gefangen im Zwiespalt zwischen dem eigenen Schein und Sein, hinter dem der Leser aber ein gutes Herz vermutet; der korrupte, frauenfeindliche, rassistische Macho-Polizist, der von Beginn an als der eigentliche "Feind" ins Feld geführt wird; und schließlich die toughe, unerschrockene Polizistin, die mit voller Überzeugung ihren Job ausübt, aber durch den Verlust ihrer Schwester nun auf ihrem persönlichen Rachefeldzug jegliche moralisch vertretbare Grenze zu übertreten bereit ist. Das ist wenig überraschend, garantiert aber unangestrengte Unterhaltung.

Am Ende bleibt vor allem die Frage nach der Moral der Stockholmer Polizei. Es macht ein wenig den Anschein, dass der Roman fast wie eine persönliche Abrechnung der Autorin mit ihrem ehemaligen Arbeitsumfeld daher kommt. Korruption, frauenfeindliches Verhalten, sexuelle Belästigung, allzeit berechnendes Verhalten, Mobbing und eine festgelegte Hackordnung ermöglichen es nur den Stärksten, in diesem Arbeitsumfeld zu überleben.

Die Autorin beweist in jedem Fall ein Gespür für authentisch wirkende Milieustudien. Noch fehlt es ihr an literarischer Finesse bei der Umsetzung, ebenso an der Kunst der überzeugenden, stimmigen Charakterzeichnung.
Insgesamt hat sie etwas zu viel auf einmal gewollt, aber zeigt auch, dass in ihr durchaus Potenzial vorhanden ist.

Und was es mit den Affen auf sich hat ... das sollten neugierige Leser selbst herausfinden.

Hard Facts: 
Berlin Verlag Taschenbuch
ISBN: 9783833310171
560 Seiten

 
Frau Schafski

Das Wochenende kann kommen














Der Lesestoff ist vorbereitet und wartet nun auf seinen Einsatz. Mal sehen, welche interessanten Endeckungen die Bücher in dieser Ausgabe bereit hält. Ich werde euch die Tage verraten, welche darin vorgestellten Werke für mich am vielversprechendsten klingen.

Aber ich habe mir darüber hinaus noch ein Bisschen was vorgenommen. Meine erste Leserunde ist beendet und ich werde euch demnächst an meinen Erfahrungen und Eindrücken teilhaben lassen. Außerdem steht die nächste Rezension an, die ich hier natürlich nicht vorenthalten möchte.
Ein schönen Wochenende mit euren ganz peersönlichen Bookshelfheroes

Frau Schafski

Samstag, 14. Mai 2016

Krimizuwachs

Gerade einen kleinen Samstagsbüchereinkauf getätigt ... "Post Mortem - Tränen aus Blut"  von Mark Roderick ist unterwegs zu mir ^_^

Donnerstag, 12. Mai 2016

Bücherpost

Wie schön, mein Leseexemplar von "Maestra" ist angekommen. Danke Lovelybooks
und danke auch an den Piper Verlag. Schöne Coverfarbe, schöne Gestaltung. Die Haptik erinnert tatsächlich an eine zerissene Leinwand. Da freue ich mich schon auf die Lektüre.

Jedem Anfang liegt ein Zauber inne ...

Herzlich willkommen zu unzähligen Abenteuern zwischen zwei Buchdeckeln, zu Stoff, aus dem Träume gewebt werden.
Frau Schafski liest und lässt euch gerne daran teilhaben. Also schmökert, stöbert, kommentiert und schwelgt mit mir.